2. Jahrgang 1997

2. durchges. Auflage 1998. 304 Seiten (Broschur). ISSN 1430-7820

Ging – und geht – es uns mit dieser Zeitschrift um nichts weniger als um einen risikoreichen Spagat: einerseits, den Erfordernissen gegenwärtiger theologischer Wissenschaft durch qualifizierte freikirchliche Beiträge Rechnung zu tragen; andererseits eine zeitgemäße Theologie, die sich bisher überwiegend außerhalb des freikirchlichen Raums entfaltet, gerade auch den interessierten und theologisch nicht vorgebildeten Gemeindemitgliedern zugänglich zu machen. Ein solcher Spagat mag manche Verrenkungen verursachen. Diese sind jedoch unvermeidlich, solange das im Protestantismus (und gerade auch innerhalb der Freikirchen) hochgehaltene Prinzip des »allgemeinen Priestertums« die Einbeziehung sogenannter »Laien« in den Bereich christlicher Lehre verlangt.

Aus dem Inhalt:

R. Meyendorf: Der Apostel Paulus auf der Couch. – Th. Nißlmüller: Lieben, Beten, Reden als Gestaltungsräume christlicher Existenz. – K. Strübind: Was heißt »rein« und »unrein« in der Bibel? – P.-J. Athmann: Die religionspolitischen Ziele der Jehu-Revolution. – E. Geldbach / D. Lütz: Beiträge zum Fundamentalismus. – H. Wahl: Die Bedeutung der Supervision in helfenden Berufen. – E. Käsemann: Aspekte der Kirche. – A. Strübind: Forschungsbericht über Verbindungen zwischen Baptisten und der Staatssicherheit in der DDR. – Die Theologische Sozietät und die Taufdiskussion. – Bibelarbeiten und Predigten sowie Rezensionen u.v.m.